Wandgestaltung & Raumgestaltung Wandgold Berlin


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Die Pigmente

Ausführung

Kurz gesagt:
Gemahlene Erden decken ein weites Spektrum von Farbtönen ab und stellen damit den Großteil der Farben. Aber auch bei den anderen Pigmenten ist absolute Schadstofffreiheit Pflicht, um bedenkenlos arbeiten zu können.

Durch die eigene Herstellung der Farben können exklusive Möglichkeiten angeboten werden. Seltene und (sehr) teure Pigmente, wie z.B. gemahlener Lapislazuli echt oder gesiebte Mitbringsel in Form von Erden aus dem Urlaub.

Ausführlicher:
Die verwendeten Pigmente sind allesamt ungiftig. Das größte Spektrum meiner Farbpulver stellen die Erden dar, welche aus England, Spanien, Deutschland, Frankreich und den Karpaten stammen. Gelb-Orange-Rot-Braun-Schwarz-Grau-Grün stehen in den tollsten Nuancen zur Auswahl. Von allen Tönen sind immer mehrere vertreten, die sich in kleinen, wichtigen Bereichen abgrenzen zum nächsten Ton.

Ich gebe Ihnen ein Beispiel: In meinem Pigmentkoffer befinden sich allein fünf verschiedene gelbe Ockertöne. Allesamt lassen ein wunderbares, nicht satt zu sehendes Sonnengelb entstehen, wenn man sie vernünftig zu nutzen weiß. Der Unterschied: Ein deutscher Ocker ist eine Spur kühler und hat im Raum damit einen völlig anderen Charakter, als ein französischer Ocker, der eher lieblich ist.

Zeigte ich Ihnen zwei baugleiche Zimmer - der eine mit deutschem Ocker, der andere mit französichem Ocker gestaltet - und würde Sie fragen, welches das Kinderzimmer und welches Ihrer Meinung nach die Küche wird, könnten Sie mir sofort antworten. Der Unterschied ist deutlich sichtbar an der Wand. Die einzelnen Farbtöne können zusätzlich durch Mischen und „Glühen“ verändern werden. So entsteht eine unglaubliche Auswahl in sich stimmiger Farben in feinsten Nuancierungen.

Die verwendeten Pigmenten stammen größtenteils von Kremer Pigmente, mit ihrem unschlagbaren umfangreichen Repertoir an Pigmenten. Viele dieser Pigmente gibt es überhaupt erst wieder dank Dr. Georg Kremer, der sich in den 1970ern aufmachte, Rezepte und Pigmente wieder zu entdecken. Der Wikipedia Artikel über die spannende Entstehungsgeschichte ist unbedingt lesenswert.

(http://de.wikipedia.org/wiki/Kremer_Pigmente)


Dadurch, dass ich meine Farben selber herstelle, sind weitere Möglichkeiten offen: Mit einer Kundin siebte ich Sand, den sie von einem unvergesslichen Wüstenurlaub mitgebracht hatte und trug ihn, mit Bindemittel versetzt, auf die Wand auf. Einen persönlicheren Raum kann ich mir kaum vorstellen.

Vielleicht wollen Sie die Exklusivität auf die Spitze treiben und ordern bei mir gemahlenen echten Lapislazuli. Dann sprechen wir zwar von mehreren tausend Euro allein für ein Kilo Pigment, aber Sie bekommen Farben auf die Wände, die ansonsten nur von Königen und ähnlichen Würdenträger bestellt wurden.






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